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müſſen Gott danken und preiſen, daß Er uns bis hie⸗ her geſchützt und behütet hat!“«
„Ich will auch weder murren noch klagen, Groß⸗ vater,“ erwiederte Jaques.„»Gern will ich Alles er⸗ dulden, was Gott uns ſendet, wenn er mir nur den bitterſten Kelch des Schmerzes erſpart!«
„Und welcher wäre das, Jaques?«
„Wenn du ernſtlich krank würdeſt, Großvater! Ich würde es nicht tragen können, dich leiden zu ſehen!«
„Gutes Kind!“ ſagte der Großvater lächelnd.„So bitter dir dieſer Kelch ſcheinen mag, du wirſt dich doch darauf vorbereiten müſſen, ihn an die Lippen zu ſetzen. Ich bin alt, mein Leib iſt ſchwach, Gott kann jede Stunde über meine Geſundheit, über mein Leben ver⸗ fügen. Und warum ſollte ich fürchten, in Gottes Reich, zu Gottes Herrlichkeit zurückzukehren? Nur den einen Wunſch hege ich, dich vor meinem Tode in den Armen deines Vaters zu ſehen. Wenn dieſer Wunſch erfüllt iſt, ſo will ich gern ſterben. Aber ſelbſt angenommen, daß Gott mich zu ſich nähme, ehe wir in das Thal zurückkehren können, ſo habe ich doch die Zuverſicht zu dir, daß du meinen Verluſt ohne Schrecken oder gar Verzweiflung ertragen werdeſt. Sage doch ſelbſt, mein Kind, was bin ich jetzt für dich? Nichts als eine Laſt, eine Kette, die du mit dir ſchleppſt, und die dich nur deine kindliche Liebe zu mir ertragen läßt. Du biſt es, der alle Arbeit hier verrichtet, und ich kann dir höch⸗ ſtens einmal einen guten Rath ertheilen. Was ver⸗ lierſt du alſo an mir? Nein, Jaques, keine Furcht vor einem Ereigniſſe, das jeden Tag eintreten kann! Und warum vor der Zeit ſich Sorge machen? Noch bin ich nicht ſo ſchwach, daß wir nicht nach wie vor Hoffnung


