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ſie hoffen, jemals wieder das lieblichſte Feſt, das Feſt der Weihnacht, mit ihnen zu feiern? Das waren Tragen, deren Beantwortung in tiefes Dunkel gehüllt lieb.
Dazu kam ein neues Leiden, welches Jaques mit großen Beſorgniſſen erfüllte. Der Großvater nämlich kränkelte ſeit ein paar Tagen mehr als gewöhnlich, und beklagte ſich über heftige Schmerzen in allen Gliedern. Jaques ſah auch nur zu gut, daß ſeine Füße, nament⸗ lich der kranke Fuß, angeſchwollen waren, und eine unſägliche Bangigkeit ſchnuͤrte ihm das Herz zuſammen, wenn er an die ſo nahe liegende Möglichkeit dachte, daß der Großvater ernſtlich krank werden, vielleicht gar ſterben und von ihm ſcheiden könnte, ehe ihm Erlöſung aus ihrer harten Gefangenſchaft zu Theil würde. Den Großvater ſelber ſchienen ähnliche Sorgen zu drücken. Er war während des Tages ungewöhnlich ſtill und in ſich gekehrt, und raffte ſich erſt gegen Abend aus ſeiner träumeriſchen Verſchloſſenheit auf.
„Warum ſind unſere Herzen ſchwer und unſere Seelen betrübt?« ſagte er.„Haben wir denn ein Recht zu murren oder uns über unſere Leiden zu beklagen, wenn wir an den Heiland der Welt denken, der frei⸗ willig um der Erlöſung der Menſchheit willen den bit⸗ terſten Kelch der Leiden leerte? Was ſind unſere Schmer⸗ zen gegen die Seinigen? Wir haben ein Obdach, eine Zuflucht; Gottes Sohn dagegen hatte keine Stätte, wo er ſein Haupt niederlegen konnte! Wir ſind nun viel⸗ leicht vergeſſen von den Menſchen; Jeſus dagegen, der Heiland, wurde von ihnen verfolgt, verhöhnt, ver⸗ ſpottet, ſogar zum Tode gefuͤhrt! Nein, Jaques, wir haben kein Recht, ungeduldig und traurig zu ſein! Wir


