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täuſchen, Großvater!« ſetzte er hinzu.„In einer ein⸗ zigen Nacht kann unmöglich ſo viel Schnee gefallen ſein!«
»Nun, du wirſt ſehen und dich überzeugen,“ erwie⸗ derte der Großvater.„Das Fenſter iſt nicht ſehr hoch, und überdieß glaube ich, daß der Wind den Schnee an der Hütte angehäuft hat. Wenn dieß der Fall iſt, ſo hat die Sache weiter nichts zu bedeuten, denn es kann ſein, daß er nur zwei oder drei Fuß dick liegt, und dann werden wir ihn bald auf die Seite geſchafft haben.“ 8
„Ach, richtig!“« ſagte Jaques beruhigt.„Und dann wird man heute auch kommen, um uns aus unſerer Gefangenſchaft zu erlöſen. Der Vater iſt gewiß ſchon unterwegs.“
»Wir wollen es hoffen, uns aber nicht allzu feſt darauf verlaſſen, damit die Täuſchung nachher nicht zu bitter ſei,« erwiederte der Großvater.„Am klügſten werden wir handeln, wenn wir unſere Hoffnung allein auf Gott und auf uns ſelber ſetzen, mein Kind. Neh⸗ men wir den Fall an, daß wir auf längere Zeit hier oben eingeſchloſſen bleiben müßten. Was ſollten wir beginnen? Wir müßten uns darein ergeben, und könn⸗ ten nichts Anderes und Beſſeres thun, als unſere Hülfsquellen berechnen, und, wenn wir ſie genau ken⸗ nen, mit der größten Sparſamkeit damit zu Werke ge⸗ hen. Aber horch, da ruft unſer Kuckuck.. ſieben Uhr! Alſo richtig, der Tag iſt da und die Sonne bereits aufgegangen, obgleich wir in unſerer Finſterniß nichts davon bemerkt haben. Wie gut übrigens, daß ich die Uhr geſtern Abend noch aufgezogen habe! Das dürfen
wir nie vergeſſen, Jaques, und wenn ich einmal nicht
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