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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Neuigkeit zu überzeugen.„Ich hoffe, du wirſt d

Viertes Kapitel. Vom Schnee begraben!

Die Nacht verging ohne weitere Störung, und alle drei Bewohner der Sennhütte ſchliefen einen ſo ruhi⸗ gen und geſunden Schlaf, als ob ſie in voller Sicher⸗ heit daheim in ihrem gewohnten Bette gelegen hätten. Als Jaques endlich erwachte, wunderte er ſich nicht wenig, daß es noch ganz finſter in der Hütte war, obgleich er das Gefühl empfand, als ob er weit län⸗ ger wie gewöhnlich geſchlafen hätte. Außerdem hörte er an dem Geräuſch von Schritten, daß auch ſein Groß⸗ vater bereits aufgeſtanden ſein müſſe, und er rieb ſich erſtaunt die Augen, ohne jedoch deßhalb mehr ſehen zu können.

„Großvater,“ ſagte er,„du biſt ſchon auf und der Tag iſt noch nicht einmal angebrochen 24

„Du ierſt dich, Kind,“ antwortete der Greis. „Wenn wir warten wollten, bis der Tag in unſere Huͤtte herein dringt, würden wir noch lange liegen blei⸗ ben müſſen. Die Sonne iſt ohne Zweifel ſchon längſt aufgegangen, aber ich fürchte, wir werden ſie für's erſte nicht ſehen können, denn unſere Fenſter ſind allem Anſchein nach von oben bis unten zugeſchneit.“

„Großer Gott, wär' es möglich?“ rief Jaques ganz erſchrocken aus, indem er mit beiden Füßen zugleich aus dem Bette ſprang und nach der Lampe lief, um ſie an⸗ zuzuͤnden, und ſich von der Wahrheit der betrübenden