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Jaques hinzu.„Du weißt, Großvater, daß wir ſeit dem Morgen nichts genoſſen haben.“ Während er dieſe Worte ſprach, ſchlug Jaques Feuer, und brannte die Lampe an. Als ihr Licht den engen Raum der Küche erhellte, heftete er einen beſorg⸗ ten Blick auf ſeinen Großvater, bemerkte aber mit Ver⸗ gnügen, daß ſeine Miene ruhiger und gefaßter war, als er zu hoffen gewagt hatte. Der Größvater lächelte ihn ſogar freundlich an, und dieß Lächeln flößte auch dem verzagenden Herzen des armen Knaben friſchen Muth ein. Gleichwohl ließ das Toben des Sturmes noch nicht nach. Er warf ſich vielmehr mit immer neuer ungeſtümer Wuth auf das Dach der Sennhütte, und erſchütterte die Schindeln ſo heftig, daß es ſchien,
als ob er Alles mit ſich fort in die Lüfte davon füh⸗
ren wolle. Unwillkürlich warf Jaques einen Blick voll Beſorgniß nach oben.
„Fürchte nichts, Kind,« ſagte der Großvater, wel⸗ cher den Blick bemerkte.„Das Dach und die Hütte haben noch ganz andere Stürme ausgehalten, als die⸗ ſen da. Du vergißt, daß die Schindeln durch gute Querleiſten und ſchwere Steine feſtgehalten werden, und überdieß iſt das Dach ſo flach, daß es dem Winde nur geringen Spielraum bietet. Geh' nur dreiſt vor⸗ wärts, und leuchte mir ein wenig, daß wir in den Stall und zu unſerer armen Blanchette kommen.“
Jaques ging voraus, und die arme, im Stalle ganz allein abgeſperrte Ziege war außer ſich vor Entzücken, verdoppelte ihr Meckern und zerrte an ihrem Stricke, als die beiden Unglücksgefährten ſie beſuchten. Jaques ſtreichelte ſie und reichte ihr eine kleine Handvoll Salz hin, das ſie mit Begierde leckte und kein Körnchen ver


