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kann ihm nicht mehr ſchaden! Aber in welcher bangen Sorge wird er um uns ſchweben!«
Jaques ſeufzte, gab aber keine Antwort, ſondern betete nur leiſe für ſeinen Vater. Er hatte wohl Ur⸗ ſache dazu. Das Toben des Windes ſteigerte ſich von Stunde zu Stunde, und ſein Brauſen, ſein Heulen, ſein Pfeifen machte das Herz des bang aufhorchenden Knaben erzittern. Die kleinen Fenſter klirrten und ſchütterten bei dem Ungeſtüm des Sturmes, und wie ein Hagelſchauer, raſſelnd und knatternd, flog der wild umhergewirbelte Schnee gegen die Scheiben an.
Jaques und ſein Großvater ſchienen für nichts An⸗ deres Sinn und Gedanken zu haben, als für den heim⸗ kehrenden Frangois und ſeine Heerde, und wenn ein ungewöhnlich heftiger Windſtoß heranbrauste, dann fragte ſich Jeder unwillkürlich ſelber:„Wird dieſer Stoß auch ihn treffen, oder wird er machtlos über ſei⸗ nem Haupte dahinbrauſen?« Sie vergaßen Alles über dieſem Brüten ängſtlicher Sorge, Hunger und Durſt ſogar, bis das Meckern der Ziege im benachbarten Stalle ſie daran erinnerte, daß noch ein drittes leben⸗ des Weſen, hülfloſer noch als ſie ſelbſt, in die ablegene Sennhütte eingeſchloſſen ſei.
»Arme Blanchette!“« ſagte der Großvater.„Wir haben ſie ganz vergeſſen, weil wir nur mit unſeren eigenen Sorgen beſchäftigt waren. Die Milch wird ſie drücken, und ſie will gemolken ſein. Geſchwind, Ja⸗ ques, zünde die Lampe an! Wir wollen dem armen Thier Erleichterung verſchaffen, und nachher unſer Abend⸗ brod verzehren.“
»Das zugleich unſer Mittagseſſen ſein wird,« fügte
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