Druckschrift 
Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſchmerzliches Gefühl mit einer kräftigen Anſtrengung zurückdrängend, wandte er ſich um und eilte dem Ein⸗ gange der Sennhütte zu, um zu ſeinem Großvater zu⸗ rückzukehren und ihm alle Aufmerkſamkeit und Sorgfalt der zärtlichſten Kindesliebe zuzuwenden.

Drittes Kapitel. Der erſte Tag in der Sennhütte.

Acs Jaques in die Hütte trat, ſah er den Groß⸗ vater am Fenſter ſtehen, von wo aus er noch immer mit den Blicken ſeinen Sohn Francois zu ſuchen ſchien. Er ſtützte ſein ehrwürdiges, graues Haupt auf das Fenſterbrett, und ſeine Lippen bebten, als ob er leiſe Worte, im Gebet vielleicht für ſeinen Sohn, vor ſich hin murmelte. Seine Hände waren gefaltet, ſeine Blicke nach oben gerichtet. Jaques brach bei dieſem ſo traurigen und zugleich ſo ergebenen Anblick von Neuem in Thränen aus, ſank dem Großvater zu Füßen, und drückte ſeine heißen Lippen auf den Saum ſeines Ge⸗ wandes.

»Er iſt fort, Großvater!« ſagte er,und Gott allein weiß, ob wir ihn wiederſehen werden!

Beten wir für ihn, mein Kind, und empfehlen ihn dem Schutze des Herrn, deſſen er ſo ſehr bedarf,« ent⸗ gegnete der Großvater mit ſanfter, gefaßter Stimme, und legte ſeine zitternde Hand, wie ſegnend, auf das