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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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mit Gott, und glaube mir, daß ich nicht halb ſo viel Sorge für uns Beide, als für dich empfinde.

Einige Augenblicke ſchwankte Frangois noch, und es wurde ihm gewiß herzlich ſchwer, ſich von ſeinem alten Vater und ſeinem Sohne zu trennen, und zwar unter Umſtänden zu trennen, welche ohne allen Zweifel höchſt bedenklich genannt werden mußten. Aber endlich mußte er doch wohl einſehen, daß längeres Zögern das Uebel nur noch vergrößern mußte, und faßte demnach ſeinen Entſchluß.

»Sei es denn! ſagte er, indem er mit Thränen in den Augen ſeinen Vater umarmte.Es iſt ein großes Unglück, daß Jaques geſtern ſo unbeſonnen war, denn wenn er ſich nicht vom Wege entfernt hätte, würde dem Großvater nicht dieſer unglückliche Unfall zugeſtoßen ſein. Wir haben außerdem noch einen Feh⸗ ler begangen. Geſtern wäre es noch möglich geweſen, mit Hülfe Pierre's den Großvater hinunter zu brin⸗ gen; heute iſt es zu ſpät, und Gott beſtraft uns durch das Schneegeſtöber für unſer thörichtes Zögern. Aber ich will ſicherlich Alles thun, unſere Verſäumniß wie⸗ der gut zu machen. Ich werde die Nachbarn aufru⸗ fen, ich werde ſie bitten, mir beizuſtehen, und der Him⸗ mel wird ja geben, daß wir trotz aller Hinderniſſe herauf dringen, um Euch aus Eurer ſchrecklichen Lage zu befreien!

»Gott wird es geben, ich hoffe es, erwiederte der Großvater mit dem Ausdrucke ſtiller Faſſung.Geh' di Frieden, mein Sohn, und mein Segen geleite di.« Francois wandte ſich der Thur der Sennhütte zu, kehrte aber noch einmal um, und überreichte ſeinem