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Der Großvater ermahnte, der Vater bat, Jaques weinte in ſeiner Herzensangſt, und ſo verſtrich ein Theil des Tages, ohne daß man zu einer Entſchei⸗ dung gekommen wäre. Endlich gab Jaques den Aus⸗ ſchlag.
„Weißt du, lieber Vater,“ ſagte er,„laß mich bei dem Großvater zurück und geh' du allein mit der Heerde. Ich bleibe gern hier, und werde den Groß⸗ vater ſo ſorgfältig pflegen, als ich nur immer kann. Wenn du nicht durch uns behindert biſt, ſo wirſt du gewiß bald nach Hauſe kommen, und dann iſt es im⸗ mer noch Zeit, die Nachbarn zu Hülfe zu rufen und uns Beiſtand zu leiſten. Das iſt gewiß das Beſte! Großvater wird dann Pflege und Geſellſchaft haben, und ich kann ihm bei dieſer Gelegenheit zeigen, wie groß meine Liebe zu ihm iſt. Geh' du, Vater! Geh' allein! Wir, Großvater und ich, werden Einer für den Andern Sorge tragen, und am Ende, wird denn nicht der allmächtige Gott uns Beide in ſeine Obhut neh⸗ men?“
„Ich glaube, das Kind hat recht,“ wandte ſich der Großvater zu François.„Es iſt wirklich das Klügſte, was uns zu thun uͤbrig bleibt. Der Schnee liegt ſchon
ſo hoch und der Wind weht ſo heftig, daß ich größere
Gefahr für ihn befürchte, wenn er dich begleitet, als wenn er bei mir zurückbleibt. Geh' allein, Frangois, und nimm meinen Alpenſtock mit; er iſt ſtark und hat eine neue eiſerne Spitze, ſo daß du dich auf ihn ver⸗ laſſen kannſt. Er wird dir hinab helfen, wie er mir herauf geholfen hat. Nimm die Kühe mit Dir, und laß uns nur eine Ziege und die kleinen Vorräthe von Le⸗ bensmitteln, die noch oben ſind. Im Uebrigen geh'
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