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bedeckt, und noch immer wirbelten die weißen Flocken vom Himmel nieder, und ein heftiger Wind jagte ſie in dichten Wolken an der Hütte vorüber.
„Das iſt ein ſchlimmer Zufall,« ſagte der Groß⸗ vater mit beſorgter Miene.„Wenn dieſes Schneegeſtö⸗ ber nicht bald nachläßt, ſo wird es Weg und Steg unkenntlich machen, und Gott allein mag dann wiſſen, wie wir zu den Unſrigen in das Thal hinab kommen ſollen.«.
„Aber vielleicht läßt es nach, Vater,“ erwiederte Francois, indem er gleichfalls in den Aufruhr der Na⸗ tur hinaus blickte.»Jedenfalls müſſen wir abwarten, wie ſich das Wetter geſtaltet, denn bei dieſem Sturm und dieſen Schneewirbeln kannſt du unmöglich die Hütte verlaſſen.“ 2.
„Kümmert Euch nicht um mich, du und Jaques,“ entgegnete der Großvater haſtig.»Ich fürchte, mein kranker Fuß hat ſich ſo ſehr verſchlimmert, daß ich wohl mehrere Tage noch hier ausharren muß. Der Fuß
ſchmerzt mich in der That ſehr, und ich bin kaum im Stande, darauf zu treten. Geht, meine Kinder, geht, ſo lange es noch Zeit iſt! Die Heerde muß in Sicher⸗ heit gebracht werden! Heute, mein Sohn, gelingt es
dir wohl noch, ſie hinab zu bringen, während es mor⸗
gen ſchon zu ſpät ſein dürfte. Eilt, und nehmt nicht die mindeſte Rückſicht auf mich.“ „Nein, o nein, Vater, ich werde Sie nicht ſo ver⸗
laſſen, einſam, krank und huͤlflos,« entgegnete Francois.“
„Aber weßhalb ſollten wir nicht Alle zuſammen gehen? Meine Schultern ſind ſtark genug, um Sie zu tragen, Vater, und mit Gottes Hülfe werden wir in dieſer Weiſe ohne einen Unglücksfall hinunter kommen.“
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