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laſſen hätten, ſteigerten ſte ſich vielmehr von Minute zu Minute, und er mußte zuletzt, obwohl mit Widerſtre⸗
ben, erklären, daß es ihm unmöglich ſei, den Ruͤckweg
anzutreten. Jaques ſollte allein gehen; aber der Knabe. mochte den Großvater nicht gern verlaſſen, und ſo wurde endlich beſchloſſen, daß man bis zum folgenden Morgen in der Sennhütte beiſammen bleiben, und dann gemeinſchaftlich in das Thal hinabſteigen wolle. So klein die Hütte war, fand ſich doch Raum für Alle darin. Frangois Lopraz bereitete ein einfaches Abendeſſen im Keſſel, der über dem Feuer im Schorn⸗ ſtein hing, kochte eine Suppe von Mais, brachte etwas Butter und Käſe von ſeinen Vorräthen herbei, und Alle ſpeisten aus ihren Holznäpfen mit dem beſten Ap⸗ petite, bis die Nacht völlig hereinbrach. Nun warf ſich Jaques auf ein Strohlager im Winkel der Hütte nie⸗ der, und war bald eingeſchlafen, während ſein Vater und Großvater mit leiſer Stimme noch ein Stündchen plauderten, und ſich erzählten, was im Laufe des Som⸗ mers unten im Thale und oben auf den Bergen Be⸗ merkenswerthes geſchehen war. Endlich legten auch ſie ſich zur Ruhe, und Alle ſchlummerten, bis der helle Morgen zum kleinen Fenſter der Hütte herein lugte. Eine unangenehme und Beſorgniß erregende Ueber⸗ raſchung wartete ihrer, als ſie ſich von ihrem harten Lager erhoben. Der Großvater hatte ſich nicht ge⸗ täuſcht, als er am vergangenen Abende die Befürchtung
Lfausſprach, daß wahrſcheinlich während der Nacht eine
ſchlimme Veränderung des Wetters eintreten würde.
Ein Ausruf des Schreckens glitt über ſeine Lippen, als er an das Fenſter trat und in's Freie hinaus blickte. So weit ſein Auge reichte, waren die Berge mit Schnee
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