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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Burſchen, mit den Käſen hinuntergeſchickt, und wäre morgen ſelber mit den Kühen gekommen.

Da war es freilich ganz unnöthig, daß wir herauf⸗ kletterten, ſagte der Großvater.Indeß iſt es auch kein Unglück weiter, wenn nur nicht noch dieſe Nacht ſchlechtes Wetter eintritt. Der Wind hat ſich ſeit einer 1 halben Stunde gedreht, und der Himmel dort im Abend 3 zeigt ein Anſehen, das mir nicht gefallen will. Biſt du ſehr ermüdet, Jaques?

Der Knabe zöoͤgerte mit der Antwort, denn er merkte wohl, daß der Großvater eine beſondere Abſicht bei ſei⸗ ner Frage hatte..

Ich meine, fuhr dieſer fort, als Jaques verlegen zu Boden blickte,ich meine, es ſei das Geſcheiteſte, wenn wir den Knaben mit Pierre nach Hauſe zurück⸗ 4 ſchickten, damit er morgen nicht bei Regen, oder gar Schneegeſtöber hinunter klettern muß. Biſt du nicht auch dieſer Anſicht, François! f

Der Sennhirt warf einen forſchenden Blick zum Himmel hinauf und nach den ferne gelegenen Berg⸗ gipfeln, und ſchüttelte mit einiger Beſorgniß den Kopf.

Der Großvater hat Recht, ſagte er,der Him⸗ mel ſieht drohend aus, und alle Anzeichen deuten dar⸗ auf hin, daß eine ſchnelle Veränderung des Wetters bevorſteht. Du ſollteſt mit Pierre gehen, Jaques.

»Und ich werde dich begleiten, fügte der Großva⸗ 1 ter hinzu.Es wird freilich einige Anſtrengung koſten, 64 aber es muß gehen, wenn ich nur erſt ein wenig aus⸗ geruhet habe. 4

Es zeigte ſich indeß bald, daß der alte, gebrechliche Mann ſeinen Kräften zu viel zugetraut hatte. Anſtatt daß die Schmerzen in ſeinem verletzten Fuße nachge⸗

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