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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ein wenig verſpätet, weil er vielleicht noch Heu für den Winter einſammelt! Auf den Bergen kann ihm nichts geſchehen! Wartet noch ein paar Tage, und er wird kommen!«

Sie warteten noch ein paar Tage, doch der Vater kam nicht, und ſelbſt der alte Großvater, der bis jetzt noch am ruhigſten geblieben war, begann einige Beſorg⸗ niſſe zu äußern.

Das Alles dauert mir zu lange, ſagte er eines Morgens, als Jaques vom Hügel aus wieder einmal vergebens nach dem Vater ausgeſchaut hatte.Dieſer Ungewißheit muß ein Ende gemacht werden! Ich werde ſelber hinaufſteigen auf die Alm, und nachſchauen, was Francois oben treibt.

Die Mutter warnte; ſie fürchtete, der Großvater möge zu alt und zu ſchwach ſein für den weiten, ſtei⸗ len, beſchwerlichen Weg, aber der Großvater lächelte nur über ihre Beſorgniſſe.

»Was iſt da weiter? ſagte er.Ich bin oft ge⸗ nug hinauf gegangen, erſt noch vor zwei Jahren, und es iſt mir gar nicht ſauer geworden! Ja, ja, ich werde gehen, und freue mich recht darauf, die alte, liebe, kleine Sennhütte noch einmal zu begrüßen. Wer weiß, ob ich es über's Jahr noch können werde? Und am Ende, was meinſt du, Jaques? Haſt du nicht Luſt, mich zu begleiten und dem Vater einen Beſuch zu machen?«

Ob der Knabe bereit war! Ob er Luſt bezeigte!

Gewiß, gewiß, Großvater!« erwiederte er ohne Beſinnen und mit blitzenden Augen.Ich habe längſt gewünſcht, hinauf ſteigen zu dürfen, und fürchtete nur, die Mutter würde mir's abſchlagen, wenn ich um Er⸗