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mit ſeinen Stürmen und Schneemaſſen heran nahte.
Während der Vater abgeſchieden von den Seinigen auf
den Höhen lebte, beſorgte die Mutter daheim die kleine Wirthſchaft, beſtellte das Gärtchen und das ſchmale Feld, das zu ihrem Häuschen gehörte, und hielt ihre Kinder zu Fleiß und Gottesfurcht an. Der ehrwür⸗ dige, alte Großvater ſtand ihr darin getreulich zur Seite, half ihr, wo er konnte und wo ſeine Kräfte noch ausreichten, und in müſſigen Stunden ſchnitzte er Teller und Schüſſeln, da ſeine alten Augen zu den feineren Arbeiten nicht mehr ſo gut taugten, wie in ſeiner Jugend, wo er einer der kunſtreichſten Holz⸗ ſchnitzer unter ſeinen Genoſſen geweſen war. Winters alsdann, wenn der Vater die Almen verlaſſen hatte und zu den Seinigen heimgekehrt war, beſchäftigten ſich die Mitglieder der Familie, Jedes nach ſeiner Weiſe, in dem engen, aber traulichen Stübchen, wo hinreichen⸗ der Platz für Alle war, wenn ſie nur hübſch nahe an einander rückten. Vater und Großvater handhabten ihre Meſſer und Meißel, die Mutter drehte das ſchnur⸗ rende Spinnrad, die kleineren Kinder ſaßen bei ihren Schularbeiten, und Jaques leiſtete ihnen dabei Geſell⸗ ſchaft, bis die Aufgaben beendigt waren, und nun ein hübſches Buch zum Vorleſen an die Reihe kam. Dann horchten Alle ſtill zu, die ernſten Aeltern, wie die mun⸗ tern Kleinen, und manche gute Lehre flocht der Groß⸗ vater gelegentlich ein, und die langen Abende ſchwanden in ſolcher Weiſe ſo ſchnell dahin, daß gewöhnlich Alle verwundert und überraſcht aufſchauten, wenn der Kuk⸗
uck in der alten Wanduhr mit hellem Rufe die Schla⸗
fensſtunde verkündigte. Jahraus, Jahrein führte die kleine Familie daſſelbe


