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treffen ungünſtiger Ereigniſſe ſeine eben ſo ſeltene, wie
eigenthümliche Lage herbeigeführt wurde.
Zweites Kapitel.
23 3 Großvater und Enkel. S Shh Jn hn e, 2 c, 20
In einem der ablegenſten und unzugänglichſten Thäler des franzöſiſchen Juragebirges lebte eine arme einfache Familie, wie es deren ſo viele in dieſen Ber⸗ 4 gen gibt. Ihr ganzer Reichthum beſtand in einem 2 Häuschen, das zwiſchen andern zerſtreut umher liegen⸗ den Hütten im Grunde des Thales lag, in einigen Kühen und Ziegen, und in der Geſchicklichkeit ihrer Hände, aus welchen während der Dauer der langen
Winterabende manches zierlich geſchnitzte kleine Kunſt⸗
werk oder Hausgeräth hervorging. Die Familie war
nicht ſehr zahlreich. Außer dem Hausvater Lopraz
und ſeinem braven, fleißigen Weibe ſaßen Winters um
den großen Holztiſch nur noch der alte Großvater Lopraz, Jaques, der dreizehnjährige Sohn des Hauſes,
und zwei kleinere Geſchwißer von ſieben und neun Jah⸗ ren. Ihr Leben war das gewöhnliche aller anderen Thalbewohner. Im Sommer ſtieg Vater Lopraz mit ſeiner kleinen Heerde nach den hochgelegenen Almen auf die Berge hinauf, hütete ſein Vieh, formte große Käſe, und kehrte mit den geſammelten Schätzen des Sommers und ſeinen Thieren in die heimathliche Hütte zurück, wenn die rauheren Lüfte verkündigten, daß der Winter


