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der Jäger überliſtet und bewältigt ihn doch. Doch jetzt keine Worte mehr. Vorwärts, Leute! Klimmt den Berg hinan, und tretet leiſ und behutſam auf! Der Erſte, der Geräuſch macht, ſoll meine Klinge koſten! Marſch!“
Den Grafen an der Spitze klimmten die Reiſigen ſtill und lautlos den Berg aufwärts. Ohne weiteres Geräuſch, als etwa das Knacken eines dürren Zweiges, der unter den Füßen der Söldner zerbrach, gelangten ſie auf die Höhe und umringten auf Graf Ladro's Wink den Thurm, ſo daß die Eingeſchloſſenen auf keine Weiſe ohne Kampf zu entrinnen vermochten. Beim hellen Mondſchein hatte der Graf bald den Eingang des Thur⸗ mes aufgefunden, aber eine von dem vorſichtigen Paul feſt ver⸗ rammelte Thür verwehrte ihm das weitere Vordringen.
„Verdammt,“ murmelte er.„Die Füchſe haben ihren Bau tüchtig verrammelt! Ein Brecheiſen!“
Der Verräther Conrad hatte ein ſolches zur Hand, und Graf Ladro ſteckte es mit eigener Hand in die Fugen der Thüre. So behutſam er aber auch bei dieſem Geſchäfte verfuhr, er konnte dennoch ein leiſes Geräuſch nicht vermeiden, welches augenblicklich die Augen Paul Kramers öffnete. Der ehrliche Burſche richtete ſich auf, lauſchte einen Augenblick und erkannte ſofort mit hurtigem Geiſte die Wahrheit.
„Auf! Zu den Waffen! Der Feind iſt da!“ ſchrie er laut und ſprang in die Höhe, um ohne Zögern die Waffen von den Wänden zu reißen.
Sein banger Ruf weckte die beiden andern Schläfer, und in einem Augenblicke waren auch ſie auf den Füßen.
„Was gibt's?“ fragte Fürſt Wolfgang, indem er mit raſcher Hand zu dem längſten und breiteſten Schwerte griff.
Ehe Paul antworten konnte, erſchallte draußen ein lautes Geſchrei, und belehrte den Fürſten, daß ſie verrathen wären.
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Hurtig ſprang er einige Stufen in die Höhe, blickte aus einer


