6²
Heerr Cathmarſen griff nach Stock und Hut, und während Mary und Jack unter Aufſicht der Frau Davy fröhliche Spiele ſpielten, begab er ſich in das Polizeigebäude, machte die Anzeige von dem bevor⸗ ſtehenden Einbruche in ſein Haus, und empfing von dem Polizeiminiſter die Verſicherung, daß nichts verab⸗ ſäumt werden würde, um die That zu verhindern, und des Thäters habhaft zu werden..
„Begeben Sie ſich Pinſtweilen ruhig wieder nach Haus, Herr Cathmarſen, und kümmern Sie ſich wei⸗ ter um nichts. Wollen Sie meinem Rathe folgen, ſo laſſen Sie Ihre Gelder aus dem Comptoire an eine andere ſichere Stelle ſchaffen, und warten Sie dann ab, was von unſerer Seite geſchehen wird. Noch vor zehn Uhr Nachts werden Sie ein Weiteres von mir höͤren.“.
Herr Cathmarſen dankte dem Richter, empfahl ſich, und kehrte nach Hauſe zurück, woſelbſt er mit Hülfe ſeiner Dienerſchaft die ſchwere Kaſſe in das obere Stockwerk ſeines Hauſes ſchaffte. Dann begab er ſich zu Frau Davy und den Kindern, ergötzte ſich an den Spielen der letztern, unterhielt ſich mit der Frau, und erwartete ſo in Geduld die ferneren Schritte, welche der Richter in ſeiner Angelegenheit thun würde.
Die Uhr ſchlug zehn, und im gleichen Augenblicke wurde von außen die Glocke gezogen. Der Diener öffnete, und erblickte einen fremden, bärtigen Mann, der ſofort zu Herrn Cathmarſen geführt zu werden ver⸗ langte. Hier zeigte ſich, daß der Fremde ein Offizier der Polizei war. Nachdem er Herrn Carthmarſen ſeine
Papiere und Ordres vorgelegt hatte, theilte er dem⸗
.
—-ꝛ——
—„—


