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Wohlthun trägt Zinsen : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſelben die Pläne und die auszuführenden Befehle des

Richters mit. 1 Ihr Haus ſowohl, ſagte er,als alle Zugänge

zur Straße ſind von meinen Leuten beſetzt und um⸗

ringt, ſo daß es dem Diebe unmöglich gemacht wor⸗ den iſt, zu entkommen. Wir würden ihn fangen kön⸗ nen, ehe er nur mit einem Fuße Ihr Haus betreten hätte. Das aber iſt keineswegs unſere Abſicht; denn der Böſewicht ſoll während der Tha d in Ihrem Hauſe ergriffen werden. Zu dieſem e würde es uns erwünſcht ſein, einige Mannſchaff in Ihrem Ge⸗ bäude und in der Nähe des Comptoirs verbergen zu können, und ich habe den Auftrag, Sie um dieſe Er⸗ laubniß zu erſuchen.

Mein ganzes Haus ſteht zu Ihrem Befehle, er⸗ wiederte Herr Cathmarſen.Verfahren Sie ganz nach Ihrem Wohlgefallen.

Der Offizier beurlaubte ſich nun, kehrte aber nach wenigen Minuten mit ſechs handfeſten Leuten zurück, die theils im Comptoire ſelbſt, theils vor der Thuͤre deſſelben aufgeſtellt wurden. Der Offizier und Herr Cathmarſen wieſen den Leuten die beſten Plätze an, empfahlen ihnen Ruhe und Beſonnenheit, und begaben ſich dann wieder in das obere Stockwerk, nachdem der Offizier den ſtrengen Befehl gegeben hatte, ihn augen⸗ blicklich davon zu benachrichtigen, wenn irgend etwas Wichtiges vorfallen würde. A.

Eine Stunde etwa blieb die Geſellſchaft oben zu⸗ ſammen. Dann gingen die Kinder und Frau Davy zur Ruhe, und nur Herr Cathmarſen blieb zurück, um

dem Offizier Geſellſchaft zu leiſten. Dieſer empfahl

die größte Stille, und bat, daß, wie gewöhnlich, alle