wichte James heute Nacht gelänge, in mein Comptoir zu dringen, den Wächter zu überwältigen, und ſich meiner Kaſſe zu bemächtigen, ſo würde ich morgen ein armer Mann, ein von Allem entblößter Bettler ſein. Mein ganzes Vermögen, und außerdem noch ungeheure Summen, die mein ECredit mir verſchaffte, liegen gerade jetzt in meiner Kaſſe, weil ich morgen ein bedeutendes
Geſchäft, welches mir großen Gewinn bringt, damit machen wollte und noch will. Du haſt mich vor dem
Streiche geſchützt, der mich treffen ſollte, Jack, und ſo mit wucheriſchen Zinſen die kleine Schuld bezahlt, die ich dir aufgebürdet hatte. Morgen wollen wir mehr davon reden; heute wollen wir zunächſt Sorge tragen, deine Warnungen zu benützen, mein Hab und Gut zu retten, und den Böſewicht, der mich verderben wollte, um ſich zu bereichern, für jetzt und für die Folge un⸗ ſchädlich machen. Der Abend dämmert ſchon, und es iſt alſo keine Zeit zu verlieren.“
»Wollen Sie auch meines armen Vaters, der im Gefängniſſe ſchmachtet, eingedenk ſein, Herr Cath⸗ marſen?« 4
„Gewiß will ich das, mein theurer Knabe,“ erwie⸗ derte Herr Cathmarſen.„Morgen in aller Frühe ſoll er aus ſeiner Haft erlöst werden. Es würde ſchon heute geſchehen, wenn wir in dieſem Falle nicht Ver⸗ rath zu fürchten hätten. Ich vermuthe nämlich, daß James noch einen Verſuch zu machen gedenkt, die Standhaftigkeit deines wackeren, gottesfürchtigen Vaters zu erſchüttern, und zum Handlanger ſeiner ſchlechten That zu erniedrigen. Vielleicht glaubt der Böſewicht,
daß die Haft den ſtarken Geiſt deines Vaters gebrochen hat, und daß er ſich jetzt, nachdem er die Macht ſeines


