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war. Herr Cathmarſen blickte ihn mit freundlichem Auge und ſo voller Liebe an, daß die Rührung über ſo große Güte ihn ganz überwältigte. Er eilte auf Herrn Cathmarſen zu, fiel zu ſeinen Füßen nieder, er⸗ griff eine ſeiner Hände, und überſtrömte ſie mit Thrä⸗ nen. Herr Cathmarſen ſtreichelte freundlich ſeinen blon⸗ den Lockenkopf.
„Beruhige dich, lieber Knabe,“« ſagte er, indem er ihn mit der andern Hand aufzurichten verſuchte.
Ehe ihm aber dieß gelang, kniete ſchon eine zweite Geſtalt zu ſeinen Füßen, und vereinigte ihre Thränen mit denen Jack's.„Dank, tauſend Dank aus meiner innerſten Seele,« ſagte Frau Davy mit vor Rührung halb erſtickter Stimme.„Sie haben uns Alle dem bit⸗ terſten Elende entriſſen, mußten uns Alle für undank⸗ bar halten, und empfangen uns dennoch jetzt ſo gütig, ſo freundlich! Gott, der Herr ſegne Sie und ſchütte das Füllhorn ſeiner Gnade über Sie aus!“
Herr Cathmarſen, ſelbſt innig ergriffen von dieſen
lebhaften Aeußerungen tief gefühlten Dankes, hatte
Mühe, die aufgeregten Gemüther erſt wieder zu beru⸗
higen. Doch gelang es ihm endlich, und auf Anfragen erzählte Jack nun, wie es ihm ſeit der letzten Zuſam⸗ menkunft ergangen ſei, und welche Ereigniſſe die Ver⸗ anlaſſung wären, welche ihn von Neuem in das Haus Herrn Cathmarſens gefuhrt hätten. Herr Cathmarſen hörte ihn aufmerkſam an, und erſchrak nicht wenig, als er die Gefahr vernahm, die ſo nahe über ſeinem Haupte geſchwebt hatte.
„Großer Gott,“ rief er aus,—„wie überſchwäng⸗ lich vergiltſt du eine kleine Wohlthat! Wiſſe, Jack,
vernehmen Sie, liebe Frau Davy, wenn es dem Boͤſe⸗


