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Ihr ſeid mein Helfer über Nacht, und macht Euch zu einem glücklichen Kerl, oder ich laſſe Euch in das Ge⸗ fängniß werfen, und führe meinen Plan allein aus. Beſinnt Euch kurz und entſchließt Euch raſch. Nimm dich in Acht, Kamerad, ſag' ich! ich laſſe keinen Spott mit mir treiben! Denke auch nicht, mich zu hinter⸗ gehen, denn, beim Satan, ich werde dich daran zu hin⸗ dern wiſſen. Ja, ja, ich habe mich wohl vorgeſehen! Erſtens bindet dich dein Schwur, und dann— auf meinen erſten Ruf zum Fenſter hinaus erſcheinen die Conſtabler, die dich faſſen und feſtnehmen werden.“
Davy erſchrak, denn ſolche auf alle Fälle berech⸗ neten Vorſichtsmaßregeln hatte er nicht erwartet, nicht vermuthen können. Sein bleiches Geſicht verrieth dem Verſucher ſeine geheimen Gedanken, und dieſer erkannte, daß er von Davy nichts mehr zu hoffen hätte. Eine ungeheure Wuth erfaßte ihn, und der Grimm trieb ihm alles Blut in's Geſicht. 4
„Sprich!« ſchrie er!„zu was haſt du dich ent⸗ ſchloſſen?«
„Zur Redlichkeit!« erwiederte Davy, der jetzt, da er ſich durchſchaut ſah, nicht länger hinter dem Berge hal⸗ ten wollte.„Ja, ich verwerfe deine Vorſchläge, und haate feſt an dem, was ich für Recht erkenne. Thu' nun dein Schlimmſtes an mir. Steht es auch in dei⸗ ner Macht, meine Glieder in Feſſeln zu ſchlagen, nim⸗ mer wird es dir gelingen, meine Seele in den Pfuhl des Verderbens zu ziehen. Schwelge du in deinem räuberiſch erworbenen Gute, ich beneide dich nicht; denn trotz meiner Armuth, trotz meines Elendes, trotz des Gefängniſſes, das mich angähnt, trotz des Kummers, der mich und mein armes Weib zu Boden drückt, bin


