liegen hat. Seit langer Zeit ſchon habe ich den Plan
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„Sprich!« erwiederte Davy, der die Schlechtigkeit des Böſewichtes ganz kennen lernen wollte. „In der Regentſtraße,“ fuhr James leiſer fort, in⸗ dem er ſich dicht an Davy herandrängte und unſtät die Augen umherrollen ließ,— in der Regentſtraße wohnt ein reicher, reicher Kauz, ein Kaufmann, der immer
ungeheure Summen Geldes in ſeinem Geſchäftlokale
mit mir umhergetragen, die ſchwere Caſſette des Na⸗ bobs ein wenig leichter zu machen; aber allein wagte ich das Werk nicht zu vollbringen, da jederzeit ein Handlungsdiener in einer Kammer neben dem Comp⸗ toire ſchläft. Zu Zweien macht ſich die Sache beſſer; du und ich können den Burſchen, wenn er aufwachen ſollte, leicht überwältigen, und wenn er ſchreit, gibt es Mittel, ihn ſtumm zu machen. Uebrigens wird man ihn kaum hören können. Ich habe das ganze Haus genau auskundſchaftet und weiß, daß der Herr mit ſei⸗ nen Dienern im oberen Stockwerke ſchläft. Der Wäch⸗ ter im Comptoire müßte eine gute Lunge haben, wenn er jene aus dem Schlafe aufſchreien wollte. Haben wir ihn aber erſt überwältigt und geknebelt, dann brauchſt du nur einen Griff unter die ſchweren Gold⸗ ſtücke in der Kaſſe zu thun, und haſt dann für den Reſt deines Lebens genug⸗ Verſtehſt du mich, Davy? Tauſende von Goldſtücken ſind in ſolchem Beutel ent⸗ halten.“ „Ich verſtehe Euch wohl, Herr James,“ antwor⸗ tete Davy, der bereits den feſten Entſchluß gefaßt hatte, das Vorhaben des Elenden zu verhindern.»Aber ſagt, wie ſollen wir in das Haus hineinkommen?* Wohlthun⸗ 4


