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zahlen, ja, ich muß betteln für mich und die Meinen, wenn ich ſie nicht vor meinen Augen verhungern ſehen will..
„Ei, ſo verhungert Ihr und der Henker, Davy!“ rief Herr James mit bitterem, hohnvollem Gelächter. „Was kümmert mich Euer Weib und Eure Brut! Ich will die Miethe haben, die Ihr mir ſeit einem Vier⸗ teljahr ſchuldig ſeid, und wenn Ihr nicht zur Stunde bezahlt, dann marſch fort aus dem Hauſe. Meine For⸗ derung beträgt gerade ein Pfund, zwei Schilling und ſechs Pence!“.
„Nur ein Pfund Sterling, Herr!“ wagte Davy zitternd zu erwiedern.
„Ei, Ihr dummer Teufel, meint Ihr, ich werde Euch den Zins von der Schuld erlaſſen?“ rief Herr James höhniſch.»Ein Pfund, zwei Schilling und ſechs Pence! Zahlt Ihr das nicht, hollah, dann iſt dort die Thür, und von da geht der Weg ſchnurſtracks in's Schuldgefängniß!«
Davy preßte krampfhaft ſeine Finger in einander, warf einen wilden Blick gen Himmel, einen düſter dro⸗ henden auf Herrn James, und wurde blaß wie eine Leiche. Augenſcheinlich rang er mit einer ſchweren Verſuchung.
Herrn James entging dieß nicht; er trat einen Schritt zurück und packte den Stock feſter, welchen er in ſeiner breiten Fauſt trug.
Die Aufwallung Davy's ging jedoch ſchnell vor⸗ über. Der Grimm über die Erbarmungsloſigkeit ſei⸗ nes Hausherrn wich wieder der Sorge um die Zu⸗ kunft, und raſch drehte er ſich nach dem Fenſter um,


