vernahm das Geräuſch eines herannahenden Trupps, und Willy mußte ſich wieder aus den Armen des Va⸗ ters reißen, um deſſen Leben und Eigenthum zu ver⸗ theidigen.
„Sie kommen, theurer Vater!“ ſagte er.„Aber fürchte nichts, wir ſind vorbereitet. Wie viel Mann⸗ ſchaft hat Obadiah bei ſich, Peter?«
„Zweihundert ohne uns,“ antwortete der Schwarze. „»Wir entwiſchen ihm in Dunkelheit, zu laufen bei Maſſa Harper. Da ſie kommen, die Teufel! Pochen ſchon und ſchreien! Ah, werden wundern ſich, zu fin⸗ den Soldaten hier.“
Ein wüthendes Gebrüll erſchallte allerdings draußen vor dem Hauſe, und zugleich wurde mit Aexten gegen die Thür geſchlagen, die in ihren Angeln krachte und ächzte.
„Oeffnet!“ ſchrie hierauf die Stimme Obadiahs, allen Lärm übertäubend;—„öffnet ſogleich, oder der
Tod iſt Euch gewiß! Aufgemacht!“
»„Achtung, Soldaten!“ rief indeß Willy zurück. „Beſetzt die Fenſter und gebt Feuer, ſobald man auf Euch zu ſchießen wagt! Und nun, Herr Obadiah, haben wir einige Worte mit einander zu reden!«
Ein wilder Fluch wurde draußen vernehmbar, als jetzt die Soldaten, dem Befehle gehorchend, ihre Flin⸗ tenläufe zum Fenſter hinausſtreckten. 88 1
„Wir ſind verrathen!“ rief Obadiah.„Zieht Euch zurück, Leute. Das Knallen der Gewehre würde uns alle Pflanzer der Umgegend mit ihren Schwarzen über den Hals ſchicken. Zurück zum Schiffe!«
»Zu ſpät! Nicht von der Stelle!« rief eine andere Stimme, welche Willy, laut aufjubelnd f ſogleich als


