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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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112 die des Kapitäns Robin erkannte.Ihr ſeid um⸗

ringt! Euer Schooner iſt genommen, Eure Boote

ſind in den Grund gebohrt, Flucht iſt nicht mehr möglich! Werft die Waffen weg und ergebt Euch!« Paniſcher Schrecken bemächtigte ſich der Seeräuber. Obgleich Obadiah unter gräßlichen Verwünſchungen ſeine Leute aufforderte, ſich durchzuſchlagen, zogen dieſe es doch vor, die Waffen von ſich zu werfen und ſich auf Gnade und Ungnade zu ergeben. Obadiah ſuchte zu entrinnen, aber überall ſtarrten ihm Gewehrläufe, Piken und Enterhaken entgegen, und ſo blieb auch ihm nichts weiter übrig, als ſich in ſein Schickſal zu er⸗ geben. Er lieferte ſeine Waffen ab und wurde im Nu gebunden, wie ſeine ganze Mannſchaft, die willig ihre Hände den Feſſeln darbot. Sämmtliche Gefan⸗ gene wurden den Soldaten übergeben, welche ſie in ihre Mitte nahmen, und mit ihnen nach Fort Matan⸗ zas abmarſchirten, wo ſie die Strafe für ihre viel⸗ fachen Verbrechen zu erwarten hatten. Willy aber ſank von Neuem an die Bruſt ſeines Vaters und feierte zum zweiten Male das glückliche Feſt der nun nicht mehr geſtörten ſeligen Wiedervereinigung.

Nur wenige Worte brauchen wir noch hinzuzufü⸗ gen. Willy ſegnete die Fügung des Himmels, die ihn auf ſo wunderbare Weiſe in die Arme ſeines Va⸗ ters geleitet hatte, und dankte in ſtillem Gebete Gott für alle ſeine väterliche Güte, die er ſo ſichtbar an ihm bewieſen. Grade, was er für ein Unglück ge⸗ halten und bitter beklagt hatte, ſeine Gefangenſchaft

bei den Piraten, war die nächſte Veranlaſſung zu ſei:

nem Glücke geworden. Ohne ſie würde er vielleicht

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