110
„»Maſſa Willy!« antwortete eine bekannte Stimme. »Aufmachen ſchnell!„Peter kommen mit Matroſen von Schwalbe! Schnell! Obadiah folgen ſogleich!«
Willy riß die Riegel weg, und Peter, mit Säbel, Fllinte und Piſtole bewaffnet, trat in Begleitung ſeiner Gefährten herein, worauf er ſogleich wieder die Riegel vor die Thür ſchob.
»Ah, Maſſa Willy, ſehr gut, daß ſchon hier!«
ſagte er.„Und da Soldaten auch! Sehr, ſehr gut! 8 Maſſa Harper, jetzt ſchauen mich an— kennen mich noch?« Heerrr Harper lehnte bleich und tief athmend am Thürpfoſten.„Großer Gott, wär's möglich? Wär's möglich?« murmelte er.„Peter, du? Und dieſer da?
„Ich, Peter! Und der? Maſſa, kennen denn eigenen Sohn nicht? Umarmen ihn, Maſſa Willy!«
Ein Schrei der Freude tönte von Herrn Harpers
zend in ſeinen Armen.
„Ja, ich bin es, Vater, bin dein Sohn, dein Wil⸗ liam! O Gott, welche Seligkeit, am Herzen eines Vaters zu ruhen!« 3
ſehen zu malen; der Vater hielt den todt geglaubten, mit Schmerzen beweinten Sohn— der Sohn ſeinen lange geſuchten, heiß erſehnten Vater umarmt, und ihre Thränen der Wonne floſſen in einander, während Peter vor Freuden lachend und laut jubelnd zur Seite
übrig, ſich noch länger ihren Empfindungen der über⸗
Lippen, und im nächſten Augenblicke lag Willy ſchluch⸗
Die Feder hat keine Farben, ein ſolches Wieder⸗
ſtand. Awenflr jetzt blieb den Glücklichen keine Zeit
ſtrömenden Wonne und Seligkeit hinzugeben. Man


