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ſo raſch erfüllt haben, wie es die Umſtände zu erhei⸗ ſchen ſcheinen.“
„Ah, Sie haben Recht, mich zu tadeln,“ erwiederte Willy beſchämt.„Verzeihen Sie mir! Aber wenn Sie wüßten, welche Beſorgniſſe ich um meinen Vater empfinde, der von einer ſo ſchrecklichen Gefahr bedroht iſt, ſo würden Sie meine Ungeduld gewiß gerechtfertigt finden.“
„Ich kann mir's wohl denken,“ entgegnete der Pflan⸗
zer freundlich.„Uebrigens läßt ja auch der Sturm
ſchon nach und dort kommt der blaue Himmel hinter
den Wolken hervor. Vorwärts denn, meine Herren!
Die Pferde ſind geſattelt, und ich will Sie nicht län⸗ ger aufhalten, als unumgänglich nothwendig iſt.«
Willy zögerte keineswegs. Im Nu ſaß er zu Pferde und in raſchem Galopp ſprengten die drei Rei⸗ ter auf dem nächſten Wege nach Matanzas hin. Nach⸗ mittags um drei Uhr erreichten ſie die Stadt und ließen ſich ſogleich beim Kommandanten melden, der Willy's Ausſagen, wie es der Pflanzer ganz richtig vorherge⸗ ſagt hatte, mit einigem Mißtrauen aufnahm und an⸗ fänglich nur geringe Luſt bezeigte, ſeiner Bitte um ein Detachement Soldaten zu willfahren. Erſt als Willy den Brief des Pflanzers überreichte, wurde er ein we⸗ nig willfähriger.
»Wohl denn,“« ſagte er,„obgleich ich ſehr bezweifle, daß der Seeräuber die Frechheit haben wird, ne ſolchen Handſtreich zu wagen, will ich doch in Ruͤck⸗ ſicht auf den Wunſch meines Freundes ein Uebriges thun. Wie ſtark iſt die Mannſchaft des Schooners* „Zweihundert Mann, wenn nicht mehr,“« ſagte
Willy.


