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können, ſo müͤſſen wir ſchon das Ufer zu gewinnen ſuchen.“
Von Neuem wurde das Boot gewendet und ſteuerte wieder der Küſte zu. Mit Mühe erreichten Willy und Tom eine ſchützende Bucht, und waren kaum an's Land geſprungen, als der Sturm mit Heftigkeit los⸗ brach.
„Gut, daß wir geborgen ſind,“ ſagte Tom.„Nicht fünf Minuten lang hätte unſer kleines Boot dieſen Stößen Widerſtand leiſten können.“
„Aber nach einer Stunde wird Alles vorüber ſein,“ entgegnete Willy.„Es frägt ſich, ob wir nicht beſſer thun, ſein Ende abzuwarten und unſere Fahrt zu Waſ⸗ ſer fortzuſetzen, als einen unbekannten Landweg einzu⸗ ſchlagen, auf dem wir uns zehnmal verirren können.“
„Wenn auch der Sturm vorübergeht,“ erwiederte Tom,„die aufgeregten Wellen werden ſich nicht ſo leicht beruhigen, und mit unſerem kleinen Nachen kön⸗ nen wir nicht dagegen ankämpfen.“
„Ich fürchte, du haſt Recht,« ſagte Willy nach kur⸗ zer Ueberlegung.„So ärgerlich es iſt, daß dieſer un⸗ glückſelige Sturm unſere Pläne kreuzt, müſſen wir uns eben doch in die Umſtände fügen. Laſſen wir das Boot hier liegen, und vorwärts.«
Sie ſchlugen auf Gerathewohl die Richtung nach Matanzas ein, und kämpften mühſam wider den Sturm an, gegen den Willy noch einmal leiſe Verwünſchungen vor ſich hin murmelte. Bergauf, bergab führte ihr Weg, bis ſie endlich eine Fahrſtraße und bald darauf auch eine Pflanzung erreichten, wo ſie nähere Erkundi⸗ gungen über den geraden Weg nach Matanzas einzie⸗ hen konnten. Sie traten in das Haus, wurden vom


