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Matroſen fühlten eine Regung von Mitleiden und Theilnahme bei dem Anblicke jenes Nachens, welcher ein ſchwaches Kind über die Meereswellen dahintrug. In wenigen Minuten war ein Boot ausgeſetzt, ſechs der tüchtigſten Ruderer ſprangen hinein, Mr. Black folgte, und mit Vogelſchnelle glitt das Boot dem ſchwarzen Punkte in der Ferne zu, um, wenn es noch Zeit wäre, Beiſtand, Hülfe und Rettung zu bringen. Eine halbe Stunde ſpäter kehrte das Boot zurück. Neugierig ſchauten viele Augen über Bord des Schiffes hinab ihm entgegen, und theilnehmend fragte der Kapi⸗ tän:„Lebt es noch?“ 4 »Noch lebt es, Sir,« antwortete Mr. Black—
aaber es geht mit dem armen kleinen Burſchen zu
Ende, und es war hohe Zeit, daß wir ihn bemerkten und auffiſchten! Die nächſte Nacht hätte er nicht über⸗ lebt.«
„Ja, ja, man ſieht's ihm an!“ ſagte Kapitän Bri⸗ dewell mitleidig.„Er iſt beſinnungslos— der Schiffs⸗ arzt wird mit ihm zu thun haben. Herauf mit ihm! Armes Kind, wie elend es ausſieht, aber glücklicher⸗ weiſe athmet es ja noch! Doktor, hurtig! Nehmen Sie ſich ſeiner an! Wie ſteht es mit ihm? Haben Sie Hoffnung?“
„So lange noch ein Athemzug da iſt, darf der Arzt die Hoffnung nicht aufgeben,“ entgegnete der Doktor, indem er ſich zu dem Knaben niederbeugte.»Der kleine Burſch iſt arg mitgenommen von Hunger und Durſt, aber doch denke ich, wir bringen ihn durch. Tragt ihn in meine Kajüte— mit Ihrer Erlaubniß natuͤrlich, Kapitän!“
„Die Kranken ſtehen unter Ihrem Ko


