lieren!“ 3
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Kapitäns⸗Kajüte, um das verlangte Fernglas zu holen, während alle Anweſenden dem Beiſpiele des Kapitäns folgten, und nach dem fernen Punkte draußen auf dem Meere hinüber ſchauten..
»„Es iſt ein Felſen!“ ſagte Einer.„Nein, ein Boot iſt's,« widerſprach ein Anderer— und Jeder äußerte ſo ſeine Vermuthung, bis der Midſhipman zu⸗ rückkehrte und das verlangte Fernrohr dem ungeduldig harrenden Kapitän überreichte. Raſch führte es dieſer zum Auge.
„Es iſt ein Boot— ein offener, kleiner Nachen, und wie es ſcheint, ohne irgend ein lebendes Weſen,“ ſagte er.„Wie mag das hierher gekommen ſein?«
»Gewiß, ein Nachen iſt es,“ beſtätigte Mr. Black, der erſte Lieutenant.„Vermuthlich durch Zufall von irgend einem Schiffe verloren gegangen.“
„Aber er iſt nicht leer, Sir!« rief jetzt der Mann vom Maſtkorbe her.„Ein Kind liegt darin!«
»Was ſagt Ihr, Mann? Unmöglich!« entgegnete Kapitän Bridewell zweifelnd, kletterte aber doch eilig in das Mars hinauf und richtete noch einmal ſein Glas auf das Boot.
»Bei Gott, er hat Recht! Ein Kind, ſchlafend oder todt!“« rief er aus.„Aber gleichviel! Wenn Erſteres der Fall iſt, muß es gerettet werden! Back gebraßt die Segel, und herum mit dem Steuer! Laſſen Sie ein Boot ausſetzen, Mr. Black! Geſchwind! Hurtig, Leute! Wir haben nicht viel Zeit zu
Ddie Befehle des Kapitäns wurden augenblicklich und mit einem Eifer erfüllt, der eine weitere Ermun⸗ rrung der Leute überflüſſig machte. Die rauheſten


