Nachens, ein raſcheres Ende gefunden hatte. Die kreu⸗ zende Brigg ſegelte dem Lande wieder zu, und mit ge⸗ brochenem Herzen und tief gebeugtem Gemuth langte Mr. Harper auf ſeiner Pflanzung wieder an, wo das Maß ſeines Kummers noch vollends bis zum Ueber⸗ ſtrömen gefüllt werden ſollte. Er fand ſeine Gattin krank, verzweifelnd, im Sterben. Die furchtbare Ge⸗ müthserſchuͤtterung hatte ihr ein tödtliches Nervenfieber zugezogen, und als Mr. Harper ohne den Knaben Zurückkehrte, war es vollends mit ihrer Kraft zu Ende. Wenige Tage ſpäter ſtarb die unglückliche Mutter in den Armen ihres Mannes, und Mr. Harper, der noch vor Kurzem erſt der glücklichſte Familienvater geweſen war, ſtand nun allein in der Welt, beraubt des Theuerſten, was er auf Erden ſein genannt hatte. Auch an ſeiner Seele zehrte der tiefe Gram, und für lange, lange Jahre hinaus gab es für ihn keine Hoff⸗ nung, kein Glück, kein Lächeln und keine Freude mehr. Niichts war ihm geblieben, als Kummer, Betrübniß und verzehrende Sehnſucht nach ſeinen heimgegangenen Lieben. Und Peter?
Peter war verſchwunden, ſeit die kreuzende Brigg unverrichteter Sache in den Hafen zurückgekehrt war. Er hatte nicht den Muth gehabt, die Pflanzung Mr. Harpers wieder zu betreten, und außerdem hielt die treue Seele noch an einer letzten Hoffnung feſt, die er
auch ſeinem unglücklichen Gebieter, obwohl vergebens, 4
einzuflößen geſucht hatte. Konnte nicht Willy in ſei⸗
nem Nachen von einem vorüberſegelnden Schiffe ente:
deckt, an Bord genommen und ſo gerettet worden ſein?
— Unmöglich war die Erfüllung dieſer Hoffnung nicht,
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