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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
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haft, und da er, wie ſchon erwähnt, ein noch junger,

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und eine kurze Zeit hindurch hatte ſie auch Willy's Vater und ſelbſt der Kapitän der Brigg getheilt. Aber, als drei, vier, fünf Tage vergingen, ohne eine Nach⸗ richt von dem verlorenen Knaben zu bringen, ſchuͤttelte der Kapitän den Kopf.

Es iſt nichts!« ſagte er.Wenn Jemand den Kleinen aufgefiſcht hätte, wuͤrde er Nachricht davon gegeben haben, denn ſo unbarmherzig iſt kein Menſch, daß er wegen einer Verſäumniß von ein oder zwei Tagen die Eltern ihrer Todesangſt überließe. Der Knabe iſt jedenfalls todt, und ich will nur wünſchen, daß er ein raſches Ende gefunden hat, und nicht vor Hunger und Durſt langſam umgekommen und elend verſchmachtet iſt!«

So einleuchtend auch die Gründe des Kapitäns waren, ſo ließ doch Peter nicht alle und jede Hoff⸗ nung ſinken, ſondern hielt hartnäckig an dieſem letzten Schimmer feſt.

Was ſchaden es, wenn Peter bleiben bei ſeiner Meinung?« ſagte er.Peter gehen ſuchen er nichts zu thun mehr auf Pflanzung, er werden Seemann und kreuzen auf Meer. Seemann erblicken viel Hafen, viel Schiffe und kommen in alle Welt. Wohin kommen, Peter überall fragen und ſuchen nach Maſſa Willy, und endlich Peter richtig finden Maſſa Willy. Er wiſſen das, und hoffen wenigſtens! Werden ſehen!«

Vergebens verſuchte es der Kapitän, dem treuen Peter dieſen Vorſatz auszureden. Peter blieb ſtand⸗

ſtarker und gewandter Burſche war, ſo nahm ihn der Kapitän zuletzt ſelber in Dienſt und brachte ihn auß ſein Schiff, wo Peter ſehr ſchnell die nöthigen Hand⸗:

Willy.