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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Himmel, und ihr Licht war ſo ſchwach, daß man kaum fünfzig Schritte weit ſehen konnte. Zudem machte ſich der Landwind immer heftiger auf, und der Himmel fing an ſich mit Wolken zu bedecken, welche die tiefe, Dunkelheit allmählig in dichteſte Nacht verwandelten. Man rief, man ſchrie aber ungehört und unbeant⸗ wortet verhallten die Stimmen in der endloſen Waſſer⸗ wüſte, und der Morgen dämmerte herauf, ohne daß man irgend eine Spur von dem verlorenen Knaben entdeckt hätte. 12

Jede Hoffnung, Willy wieder aufzufinden, mußte nun aufgegeben werden. Entweder war der Nachen, in dem der Knabe fortgeſchwommen war, ſchon längſt untergegangen, oder erf we von dem ſtark wehenden

inde ſo weit 3 ben, daß die Entdeckung deſſel⸗ 3 fafte ein r ge n wäre. Man gab daher nge

die nutzloſen Nachforſ auf, nur der troſt⸗

loſe, verzweifelnde Vater konnte iich noch nicht ent⸗ ſchließen, jede Hoffnugg ſchibinden zu laſſen. Er mie⸗ thete eine ſchnell ſegelndes igg und netde ſean auf dem Meexe umher. Nach allen Richtungen flog das Schiff uͤber die Wellen und unabläſſig durchſpähte da⸗ bei Mr. Harper, in dem höchſten Mars ſitzend, mit den

ernrohre den weiten Horizont des Meeres. Drei

age und drei Nächte ſetzte er dieſen letzten hoffnungs⸗ loſen Verſuch fort, aber, wie leicht zu vermuthen und vorauszuſehen war, ohne allen Erfolg. Jetzt mußte auch in ſeinem Herzen der letzte Funken vo Hoffnung

eerlöſchen. Willy konnte kaum noch am Leben ſein, u Hunger und Durſt mußten den zarten Knaben

ſt getödtet haben, wenn er nicht ſchon durch einen ſchnelleren Tod, vielleicht durch das Umſchlagen des