8
5
13
Willy und ſeine Frau nicht, ließ es ſich aber nur we⸗ nig kümmern, da er annehmen konnte, daß ſie Beide in das Haus gegangen ſeien. Auch hier ſuchte er nach ihnen, und jetzt erſt, als er wiederum vergebens nach ihnen ſpähte, zitterte ein leichter Schrecken durch ſeine Seele. „Wo ſie ſein können?« murmelte er vor ſich hin.
Er rief;— laut, immer lauter:„Juno! Willy! Juno!« Niemand antwortete, Alles blieb traumſtill, nur das Echo ſeines Rufes ſchallte von den Wänden wieder. Eine mächtige Angſt erfaßte ihn. Er ſtürzte wieder in den Garten hinaus, ſuchte, rief, ſchrie mit verzweifelter Stimme und händeringend nach Willy. und Juno, und gelangte endlich auch an das Gitter, deſſen noch immer offen ſtehende Thür ihn wie Juno erſchreckte.
„Was das hier?« murmelte er betroffen.»Juno doch nicht ſo dumm geweſen, zu fahren auf Waſſer?«
Er ſuchte den Kahn— der Kahn war verſchwun⸗ den. Auf und ab den Strom ließ er ſeine ängſtlich ſpähenden Blicke fliegen, und entdeckte endlich tiefer unten an einer in den Fluß vorſpringenden Landſpitze einen dunkeln Gegenſtand, welcher regungslos auf dem weißen Uferſande lag. Peter rannte flüchtigen Schrit⸗ tes hinunter. Als er die Landſpitze erreichte, ſchrie er
laut auf, und ſank zitternd zu Boden. Der ſchwarze
Körper war der Rumpf ſeiner armen Frau, welche von
den Wellen hier an her Strand getrieben war, nach⸗
dem der Kaiman ſeinen Hunger an ihren Gliedern ge⸗
ſtillt hatte. Nichts als der Kopf und der halbe LeiLb war von der unglücklichen Frau mehr uüͤbrig, und Pe⸗


