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gnügt. Juno hier, und Peter hier! Was nun Furcht?“
„Nun ja, ja doch,“« erwiederte Miſtreß Harper. „Ich weiß, daß ich euch vertrauen kann, und ſo mag's denn drum ſein. Ich bin bereit, lieber Mann!
„Und da kommt auch der Wagen,“ ſagte Mr. Har⸗ per.„Nimm Hut und Shawl, liebes Kind, und beeile dich, denn drei Stunden brauchen wir doch, bis wir zu unſeren Freunden kommen.“
Miſtreß Harper begab ſich in's Haus, kehrte aber gleich darauf zur Abfahrt gerüſtet, wieder zurück. Noch einmal umarmte ſie ihren Willy, den ſüßen Knaben, drückte noch einen letzten Kuß auf ſeine friſchen rothen Lippen, empfahl Juno und Peter noch einmal an, doch ja üͤber ihren Liebling zu wachen und ſtieg dann zend⸗ lich in den Wagen. Während dies geſchah, ertheilte Mr. Harper mit leiſer Stimme Petern noch einen Auf⸗ trag, und folgte dann ſeiner Gattin. Der Wagen rollte in raſchem Fluge davon; jetzt bog er um eine
Waldſpitze, noch ein letzter Gruß mit dem wehenden
Tuche, und verſchwunden war er.
„Papa und Mama ſind fort, nun wollen wir ſpie⸗ len, Juno!« ſagte der kleine Willy, indem er zutraulich die ſchwarze Hand der Negerin ergriff und ſie in das nahe ſchattige Gehölz mit ſich fort zog.
Juno folgte ihm bereitwillig, und auch Peter kam bald nach, beladen mit einer leichten Flinte, einem Schmetterlingsnetze und allerlei Spielſachen, die er vorher aus dem Hauſe geholt hatte. Er und Juno ſpielten mit Willy, und alle Drei unterhielten ſich ſo vortrefflich mit einander, daß der eäßi Theil des Ta⸗ ges dahin ging, ohne daß irgend Einer die geringſte


