„Was denn fürchten, Miſſy? und haben offene Augen! Mit
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Es war ihm eine Kleinigkeit, den wildeſten Stier an den Hörnern feſt zu halten, und eine zolldicke Eiſen⸗ ſtange zerbrach er ſo leicht mit den Händen, wie einen dünnen Rohrſtengel oder einen ſchwachen Binſenhalm.
„Ja, ja,“ ſagte darum Miſtreß Harper beruhigt, „ich vertraue dir, Peter: Und Willy wird auch hübſch artig ſein, und keine Thorheiten machen! Nicht wahr, Willy?«
„Nein, Mama,“ antwortete der reizende Knabe, in⸗ dem er mit den hellen, blauen Augen zärtlich die Mut⸗ ter anblickte.„Wenn Juno und Peter bei mir bleiben, iſt Alles gut. Peter läßt mich auf ſeinem Rücken rei⸗ ten, und Juno fängt mir ſchöne Schmetterlinge, dann ſpielen wir zuſammen und ſind ganz vergnügt, bis du wieder nach Hauſe kommſt.“
„Nun, ſo mag es denn ſein,“ erwiederte die Mut⸗ ter, und ſtrich dem Knaben die blonden Locken aus dem Geſicht, um einen Kuß auf ſeine weiße, glänzende Stirn
zu drücken.„Aber dennoch wird mir der Abſchied ſchwer
und ich bliebe lieber daheim! Geh' du allein, lieber Mann, und laß mich hier!“
„Nicht doch, nicht doch, Mary!« entgegnete Mr. Harper.„Mein Freund John würd' es mir ſehr übel nehmen, wenn ich nicht zur Taufe ſeines Söhnchens käme, und ſeine Frau möchte wohl empfindlich werden und mit Recht, wollteſt du an einem ſo feierlichen Tage zu Hauſe bleiben! Nein, nein, man darf nicht unartig gegen ſo liebe Freunde ſein.“
»Maſſa Harper gut reden, ſehr gu Juno b
gen und tanzen, lachen, ſingen


