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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Ich denken das! ſagte Juno mit einem zärtlichen Blicke auf den Knaben.Maſſa Willy mein Herz und Augapfel! Juno ihm nichts geſchehen laſſen, ſondern beide Hände über ihn breiten. Juno lieber ſterben, als Maſſa Willy laſſen Haar krümmen!«

Ja, ja, ich weiß es wohl, gute treue Seele, er⸗ 8 wiederte Mr. Harper freundlich.Ich werde dir auch ein ſchönes buntes Tuch aus der Stadt mitbringen und deinem Manne einen neuen Strohhut mit Bändern darauf, der ihm nicht übel zu Geſicht ſtehen wird.. Was meinſt du, Peter?

Maſſa Recht haben, entgegnete der Neger mit froohem Lachenalter Strohhut nichts nutz, neuer ſchitden beſſer vor Sonne! Peter ſehr froh über neuen. Hut!

Aber hörſt du, Peter, gib auch ja recht Acht auf meinen Willy,« ſagte die zärtliche, beſorgte Mutter zu ihm.Du darfſt ihn ſo wenig aus den Augen laſſen, wie Juno. Ich könnte ſonſt keinen Augenblick ruhig G ſein!

Oh, Miſſy, warum Furcht haben um kleinen Engel?« entgegnete Peter.Ich nicht gehen von Seite ihm! Peter immer Hand über ihm ſtrecken! Und große 8 Hand das, Miſſy! Laſſen nichte kommen an Herz⸗ 5 blatt!«

Lcächelnd, daß die weißen Zähne hinter den rothen Lippen vorblitzten, ſtreckte Peter bei dieſen Worten den Arm aus, der freilich ſtark und kraftvoll genug ſchien, um mannhaften Schutz gegen jede Gefahr von außen hoffen zu laſſen. Peter war ein großer, ſtarker Neger mit athletiſchen Gliedern und von einer Muskelkraft, 8 die ſchon oft d aunen Mr. Harpers erregt hatte

KR