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Willy : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Blume zu Blume flogen, funkelnden Edelſteinen ähn⸗ lich, die in den Strahlen der Sonne blitzen.

Bleiben denn nicht Juno und Peter bei ihr

Nicht wahr, Juno? 8

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Ein wunderſchöner Morgen, wie ihn ſo voll Glanz und Fülle nur die geſegneten Inſeln der Tropen ken⸗ nen, brach an. Die Sonne ſtand ſtrahlend am tief⸗ blauen Himmel, und ſpiegelte ſich in den glänzenden Thautropfen, welche gleich Diamanten an den Blättern und Zweigen hingen. Die Luft war kühl und er⸗ quickend; ein köſtlich friſcher Hauch wehte vom nahen Meere herüber, die Vögel ſangen, Schmetterlinge und Käfer ſchwirrten pfeilgeſchwind von Blüthe zu Blüthe, und alle Anzeichen deuteten darauf hin, daß dieſem köſtlichen Morgen ein eben ſo ſchöner Tag folgen werde.

Heiter lächelnd trat Mr. Harper aus der Thür ſeines Hauſes. Seine Gattin, den kleinen Willy an der Hand, folgte ihm, und gleich darauf erſchienen auch Peter und Juno mit dem Frühſtück, welches die Herr⸗ ſchaft wie gewöhnlich in der Verandah vor dem Hauſe einzunehmen beabſichtigte.

Welch' ein ſchöner, glanzvoller Morgen, Mary, ſagte Mr. Harper zu ſeiner Gattin.»Wir können ihn nicht beſſer wünſchen zu unſerem Ausfluge.

Gewiß nicht, entgegnete Miſtreß Harperund doch, ich bliebe lieber daheim bei meinem Knaben! Es betrübt mich, daß ich ihn den ganzen langen Tag nicht ſehen ſoll. Wenn dem Kinde während unſerer Abwe⸗ ſenheit nur nichts geſchieht!

Welche Beſorgniſſe!« erwiederte Mr

ihrer Obhut iſt Willy ſo ſicher, wie unter