meiſter.„Wo iſt Arthur?«
6 laut.„Und dieſer hier, den Ihr geſchmähet, beſchuldigt unnd angeklagt ſen dieſer iſt mein beſter, mein treueſter,
kunden hindurch ſtanden ſie in gänzlicher Erſtarrung.
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„Ich läugne es,« erwiederte Jaques wie vorhin.
„Nicht beraubt habe ich unſeren Herrn, ſondern treu
ſein Vermögen aufbewahrt und verwaltet. Ich werde 4
es beweiſen. Weiter!“ „Ja, weiter, frecher Böſewicht,“ rief der Haushof⸗
meiſter außer ſich vor Entrüſtung.„Noch das Schwerſte
iſt zurück,— du haſt Arthur an das Blutgericht ver⸗
kauft, und das Blutgeid in deine Taſche geſteckt. O,
Verräther, dieſe Schändlichkeit ſollſt du mit deinem
Leben bezahlen!“
„Still!« gebot Jaques, als ein dumpfes Murmeln verrieth, daß ein neuer Sturm unter den Verſammelten auszubrechen drohte.„Ich habe Arthur nicht verkauft, ſondern ich habe ihn gerettet. Ich habe das Schloß und die Güter an mich gebracht, nicht, um ſie für mich zu behalten, ſondern um ſie unſerem jungen Herrn zu bewahren“
„Lüge! Schändliche Lüge!“ ſagte der Haushof⸗
„Hier!« verſetzte Jaques, und deutete auf die nur halb geſchloſſene Thür.
In demſelben Augenblicke wurde ſie vollends auf⸗ geſtoßen, und Arthur trat, Marcel an ſeiner Seite, heiter und freundlich in die Halle, und warf ſich an die Bruſt des treuen Jaques.
„Ja, hier bin ich, meine Freunde,“ ſagte er dann
mein hochherzigſte edelſter Freund!« Arthur's unerwartetes Vortreten wirkte wie eine Geiſter⸗Erſcheinung auf die Anweſenden. Einige Se⸗


