4 Vignerolles, den Sohn des Barons nach England ge⸗
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Verderben geſtürzt habe. Und endlich ließ ſein uner⸗ bittlicher Haß ihn wirklich das Mittel dazu finden.
Eines Tages, in der letzten Hälfte des Juli im Jahre 1794, erſchien ganz unerwartet eine Abtheilung von zwölf Mann Soldaten im Schloſſe Vignerolles, und der Officier verlangte den Herrn zu ſprechen. Mit den Soldaten drängte ſich auch ein Haufen Volks mit ein, unter welchem ſich der Haushofmeiſter be⸗
fand, aus deſſen Zügen eine ſchreckliche Schadenfreude
leuchtete.
»„Jetzt iſt er verloren!“ ſagte er zu ſeinen nächſten Nachbarn, ebenfalls ehemaligen Dienern des Baron Vignerolles.„Nichts kann ihn mehr retten. Unſer Zeugniß muß ihm den Tod bringen, den er hundert⸗ fach verdient hat, der elende Schurke!“
„Von wem ſprecht Ihr,“ fragte Marcel, welcher eben athemlos ankam, da er von dem Anrücken der
„Soldaten gehört hatte.
„»Von wem ſonſt, als von unſerem gemeinſchaft⸗ lichen Feinde, von Jaques,“ verſetzte der Haushof⸗ meiſter.„Freue dich mit uns, Marcel! Der Schänd⸗ liche wird endlich ſeinen Lohn empfangen. Ich habe ihm einen Dienſt erwieſen, der ihn auf das Schaffot
bringen muß, wohin er auch unſeren ſeligen Herrn ge⸗
bracht hat.“
»Marcel erſchrak ſo heftig, daß er kaum ſeine Angſt und Beſtürzung verbergen konnte.
»Was habt Ihr gethan?“ fragte er.
»Ganz einfach habe ich ein paar Zeilen an Herrn
Neobespierre geſchrieben, und demſelben mitgetheilt, daß
Jaques Brouſſard, der jetzige Beſitzer von Schloß
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