Zähnen zerfleiſcht haben, wenn Jaques ihnen nicht ge⸗ wehrt hätte.
„Zurück!“« ſchrie er.„Hector! Türk, zurück!«
Die Hunde gehorchten und ließen von Marcel ab, gaben es aber nicht zu, daß er ſich wieder aufrichtete. Jaques trat dicht an ihn heran.
„Warum hinderſt Du die Hunde, mich zu zerreißen,“ rief ihm Marcel grimmig entgegen.„Ich will lieber unter den Zähnen wüthender Beſtien mein Leben aus⸗ hauchen, als durch die Hand eines Verräthers ſterben.“
Jaques hatte ſeine Buͤchſe wieder über die Schulter ge⸗ worfen, und ſtand jetzt mit gekreuzten Armen vor ſeinem wüthenden Feinde, den er mitleidig lächelnd betrachtete.
„Marcel, du biſt mein Feind,« ſagte er nach einem Weilchen mit ruhiger Stimme;—„du haſt nach meinem Leben getrachtet,— du biſt in meiner Gewalt, ich könnte dich tödten, und ich hätte das Recht dazu, — aber ich ziehe es vor, dich zu meinem Freunde zu machen.“
„Ich werde nie der Freund eines Mörders, eines Verräthers ſein,“ entgegnete Marcel heftig.
„Du wirſt mein Freund ſein, ehe fünf Minuten vergehen,“ ſagte Jaques wie vorhin.„Steh' auf, und folge mir! Hektor, Türk, zurück!«
Die Hunde wichen zurück, und Marcel richtete ſich auf. Jaques nahm ihn bei der Hand, und führte ihn
durch das Gebüſch nach der Ruine. Marcel folgte ihm
faſt willenlos. Er fühlte ſich verwirrt und beſchämt über ſeine Niederlage. Jaques öffnete die geheime
Pforte, leitete Marcel die Treppe hinunter, und be⸗ trat mit ihm das vom Lampenſchimmer hell erleuchtete
Gemach Arthurs. Mareel, als er den Knaben vor
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