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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſie fletſchten die Zähne, ihre Haare ſträubten ſich, und Hector ſtieß ſogar ein leiſes Geheul aus.

»Hier iſt etwas nicht in Ordnung, murmelte Ja⸗ ques vor ſich hin.Was wollen die Hunde? So habe ich ſie noch nie geſehen. Gut! Warten wir ein wenig! Dieſe Büſche verbergen uns hinlänglich!«

Er rief die Hunde zu ſich, befahl ihnen leiſe, ſich niederzukauern, und ſtellte ſich mit geſpanntem Gewehr auf die Lauer. Von ſeinem Verſtecke aus konnte er eine kleine Lichtung überſchauen, die, etwa fünfzig Schritte breit, faſt tageshell vom Mondlichte beſchienen wurde. Kaum zwei Minuten hatte er gewartet, da trat jenſeits aus dem Walde ein Mann auf die Lichtung und ſpä⸗ hete umher.

»Marcel!« murmelte Jaques überraſcht.Was

führt ihn hierher? Verfolgt er mich? Will er meine Wege auskundſchaften? Der Unglückliche! Er weiß nicht, was er wagt!

Marcel näherte ſich mittlerweile, immer rings um⸗ her ſpähend, dem Gebüſch. Jaques ließ ihn bis auf zwanzig Schritt heran kommen, dann faßte er ſeinen Entſchluß, und trat aus dem Dickicht in das volle Mondlicht.

»Marcel, was ſuchſt du hier?« fragte er.

»Dich, Verräther, und die Vergeltung!« rief Mar⸗ cel zornig, und zog ein Piſtol aus ſeiner Bruſttaſche.

Ein Schuß krachte, und Jaques hörte eine Kugel an ſich vorbei pfeifen. In demſelben Augenblicke ſpran⸗ gen aber auch die beiden großen Wolfshunde auf, ſtürz⸗ ten ſich mit wüthendem Gebell auf Marcel, und riſſen ihn im Nu zu Boden. Sie würden in mit ihren

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