nicht, du haſt Arthur verrathen und verkauft! Wäh⸗ rend wir glaubten, du führteſt ihn nach England, haſt du ihn an die Moͤrderbanden ausgeliefert. Du gehörſt zu ihnen, du ſelbſt haſt dich der Brüderſchaft mit den Jakobinern gerühmt.“
Jaques beugte ſein Haupt, als ob er das Gewicht dieſes Vorwurfes nicht tragen könnte, und ſchwieg.
„Noch mehr,« fuhr Marcel im vorigen Tone fort. „Du haſt uns geſagt, Baron Vignerolles ſei getödtet worden. Aber wer kann ihn verrathen haben, als du? Und nicht nur verrathen, ſondern auch beſtohlen! Oh, die Gelegenheit war günſtig. Du brauchteſt deinen guten Freunden, den Jakobinern, nur einen Wink zu geben, und dein Ziel war erreicht. Dieb und Mör⸗ der, nimmermehr werd' ich dir dienen! Ich haſſe dich, ich verachte dich, und meine Rache wird dich treffen, ſo gewiß, wie die Strafe Gottes.«
Hierauf drehte er Jaques den Rücken zu, und wendete ſich zu ſeinen Kameraden.
„Kommt,“ ſagte er.„Ich bin überzeugt, daß Nie⸗ mand von Euch das Brod deſſen genießen wird, der unſeren gütigen Gebieter in's Verderben geſtürzt, und ſeinen Sohn beſtohlen und verrathen hat. Kommt!“
Alle wendeten ſich von Jaques ab und gingen.
„Halt, meine Freunde,“ ſagte jetzt dieſer, und ſeine Stimme klang zugleich ſo bittend und gebieteriſch, daß die Leute ſtehen blieben.
„Hoͤrt mich,« fuhr er fort.„Warum dieſes ſchänd⸗ liche Mißtrauen? Warum dieſe ſchrecklichen Beſchul⸗ digen? Kennt Ihr mich ſo wenig, um mir das Ab⸗ ſcheulichſte zuzutrauen? Wie, bin ich nicht immer ein treuer Diener unſeres Herrn geweſen? Antwortet!“
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