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Deine Handlungen antworten, und ſchreien laut wider Dich,“ entgegnete Marcel. Woher haſt Du das Geld genommen, mit dem Du das Schloß bezahlt haſt?«
„Einſt werdet Ihr es erfahren,— jetzt darf ich den Schleier des Geheimniſſes noch nicht lüften,« ver⸗ ſetzte Jaques.„Ich bitte Euch, vertraut mir! Vor Gottes Angeſichte ſchwöre ich Euch, daß meine Hand rein iſt von Blut, und daß kein verrätheriſcher, treu⸗ loſer Gedanke mein Herz befleckt hat. Verlaßt mich nicht, meine Freunde!«.
„Rechtfertige Dich, und wir bleiben,« antwortete Marcel mit Härte.„Wo nicht, ſo gehen wir. Wo⸗ her haſt Du das Geld?«
Jaques ſchwieg und zuckte die Achſeln. Sein Herz blutete. Mit wenigen Worten hätte er das Räthſel löſen können. Aber er durfte es nicht. Nur, indem er das Geheimniß bewahrte, konnte er Leben und Güter Arthurs retten. Bei dem geringſten Verdachte, der den Machthabern der Schreckensherrſchaft zu Ohren kam, war Alles verloren.
„Vertrauet mir!« ſagte er.
»Nein,“ entgegnete Marcel.„Einem Mörder ver⸗ traut man nicht, man verfolgt ihn. Hüte Dich! Unſer Herr wird gerächt werden! Ich ſchwöre es!«
»Und Du, alter Freund,“ wendete ſich Jaques an den Haushofmeiſter.„Kannſt auch Du mich verken⸗ nen?“
Der alte Mann ſah ihn mit einem vorwurfsvol⸗ lem Blicke an, und drehte ihm dann den Rücken zu.“
»Kommt,“ ſagte er dann zu den andern Dienern. »Marcel hat recht. Wir wollen lieber Hunger leiden, als das Brod eines Verräthers eſſen.“


