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„Wohlan,“ ſagte dieſer,„ich muß meine Pflicht thun. Bietet Niemand mehr, Burger, als dieſer Mann?«
Alles ſchwieg. Der Commiſſär wartete einige Mi⸗ nuten, dann ſchlug er die Güter Brouſſard zu.
„»Und das Geld?« fragte er.
Jaques ſchloß eine große Schatulle auf, die er mitgebracht und auf einen Seitentiſch geſtellt hatte, und nahm eine Anzahl Geldrollen heraus, die er auf den Tiſch legte.
„Hier!“ antwortete er.„Es ſind lauter gute voll⸗ wichtige Goldſtücke mit dem Bildniſſe des Bürgers Capet.“
Wiederum erfolgte auf dieſe frechen Worte ein Murmeln allgemeiner Entrüſtung von Seiten der Die⸗ nerſchaft, und in Aller Augen ſprach ſich Zorn und Verachtung aus. Jaques ſchien es gar nicht zu be⸗ merken. Der Commiſſär zählte indeſſen die Goldrollen und fand die Summe richtig.
„Hier, Bürger,“ ſagte er zu Jaques, und händigte ihm die ſchon vorher ausgefertigten Dokumente ein, in welche er nur noch Jaques Brouſſards Namen einge⸗ tragen hatte,—„jetzt ſind Sie der Herr des Schloſſes und. der ſchönen dazu gehörigen Güter, und ich habe nichts mehr hier zu thun..“
„Es iſt gut, ich danke Ihnen,“ verſetzte Jaques, und ſchloß die Papiere in die Schatulle eine, aus der er die Goldrollen genommen hatte..
Der Commiſſär und ſeine Begleiter entfernten ſich hierauf, und Jaques blieb mit der Dienerſchaft des Schloſſes allein. Man beobachtete ſich gegenſeitig mit düſterem Schweigen. Jaques ſah eher betrübt als zor⸗


