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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſchon nach kurzer Zeit. Niemand wollte mehr bieten, als hunderttauſend Franks. Da trat plötzlich Jaques dicht an den Tiſch des Commiſſärs heran, und ſagte mit lauter Stimme, ſo daß jedes Ohr in der Halle ſeine Worte vernahm.

Tauſend Franks mehr, Bürger Commiſſär! Ein allgemeines ſtarres Erſtaunen folgte dieſem Gebote, und verwundert blickten die Anweſenden einander an. Selbſt der Commiſſär vermochte ſeine Ueberraſchung nicht zu verbergen.

Wer ſeid Ihr, Bürger? fragte er.

Jaques Bouſſard, ehemals Diener des gutllloti⸗ nirten Bürgers Vignerolles, erwiederte der Alte.

Für wen wollt Ihr die Beſitzungen ankaufen? Es iſt dem Convente nicht gleichgültig, wer ſie be⸗ kommt. Wir brauchen keine royaliſtiſch geſinnten Bür⸗ ger in dieſer Gegend, wo es ohnehin ſchon davon wimmelt. Alſo für wen bietet Ihr?«

Für mich ſelbſt!

Neues Erſtaunen, neues Murmeln und Zuſammen⸗ ſtecken der Köpfe.

Er iſt ein Verräther! rief eine kräftige Stimme in uwilligem Tone aus dem Haufen der Dienerſchaft.

Jaques zuckte verächtlich die Achſeln.

Für Euch ſelbſt, Bürger? nahm der Commiſſär wieder das Wort.Habt Ihr auch gehört, daß die Kaufſumme in baarem Gelde und ſogleich bezahlt werden muß?«

Ich habe es gehört,« antwortete Jaques einfach. Das Geld liegt bereit.«

So iſt es Blutgeld!« ſchrie die vorige Stimme wieder aus der Mitte der Dienerſchaft.Oh, des