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Ihr mit Arthur fort waret. Gleich am Morgen nach Eurer Abreiſe kam ein Piquet Reiter, und der Offizier verlangte, Arthur zu ſehen. Natürlich ſagten wir, wie Ihr uns angewieſen, er ſei nach England gereist, aber der Offizier wollte uns nicht glauben. Er ſtieg mit ſeinen Leuten vom Pferde, und durchſuchte das Schloß von oben bis unten. Da er nichts fand, that er ſehr zornig, mußte aber zuletzt doch unverrichteter Dinge ab⸗ ziehen.„Man wird wiederkommen!“ rief er uns dro⸗ hend zu.„Und dann— wehe jedem Verräther!«
„»Und er iſt wiedergekommen?«“ fragte Jaques.
„Bis jetzt nicht,“ lautete die Antwort.„Aber es
iſt ein hoher Preis auf Arthur's Kopf geſetzt, und wie
wir hören, durchforſchen die Häſcher die ganze Um⸗
gegend nach ihm, um den Preis zu verdienen.“
„Sie werden ihn niemals bekommen, weder den Preis, noch Arthur's Kopf,“ verſetzte Jaques.„War⸗ ten wir nun ab, was weiter geſchehen wird.«
Sie brauchten nicht lange zu warten. Schon we⸗
nige Tage nachher erſchien ein Commiſſär des Conven⸗
tes, und verkündigte der Dienerſchaft, daß die Güter des Barons confiscirt wären, und nach kurzer Friſt verſteigert werden würden. Die Dienerſchaft könne
einſtweilen bleiben, da der neue Beſitzer des Schloſſes
ſte vielleicht behalten würde.
„Das könnte wohl ſein,« murmelte Jaques vor
ſich hin, und lächelte geheimnißvoll.
Der Tag der Verſteigerung kam heran. Die Die⸗ nerſchaft im Schloſſe ſah ihn mit banger Sorge an⸗ brechen, denn ſie beſtand aus lauter ſchon bejahrten Leuten, die, wenn ſie von dem Käufer der Güter ver⸗ abſchiedet wurden, nicht darauf rechnen konnten, leicht
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