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Wie der Herr, so der Knecht : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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67 zu können, entgegnete Jaques ernſt.Die Gefahr iſt nahe, und die Uebermacht des Feindes iſt zu groß. Ihr erinnert Euch deſſen, was unſer ſeliger Herr noch bei ſeinem Abſchiede zu Euch ſprach. Wenn er nicht wiederkäme, ſolltet Ihr mir gehorchen, wie ihm ſelbſt Er hat mir außerdem die Sorge für Arthur anver⸗ traut, und ich werde ſein Vertrauen zu rechtfertigen

wiſſen. Um Arthur zu retten, gibt es nur Ein Mittel, die Flucht. Noch in dieſer Nacht werden wir flie⸗

hen, und die engliſche Küſte zu erreichen ſuchen. In England wird Arthur mächtige Beſchützer finden. Wenn ich ihnen unſeren jungen Herrn übergeben habe, werde ich zurückkehren und ſeine Güter verwalten bis zu beſſeren Zeiten. Lebt wohl bis dahin. Im Namen unſeres verſtorbenen Herrn befehle ich Euch, das Schloß bis zu meiner Zurückkunft nicht zu verlaſſen. Wenn

die Schergen kommen, um Arthur zu fangen, ſo ſagt

Ihr ihnen, er ſei entflohen. Von mir kein Wort. Und nun nehmt Abſchied von unſerem jungen Herrn.«

Die Diener drängten ſich um Arthur, um ſeine Hände zu küſſen, und ein letztes freundliches Wort aus ſeinem Munde zu vernehmen. Alle weinten und ſchluchzten.

Lebt wohl, meine Freunde, und Gott behüte Euch, ſagte Arthur, gerührt von der treuen Anhäng⸗ lichkeit der braven Leute.Ich hoffe, daß wir uns eines Tages glücklicher als heute wiederſehen werden. Lebt Alle wohl, und, wie mein Vater, ſage auch ich Euch, gehorchet Jaques, wie mir, bis zu meiner Rüuckkehr.« Ddie Dienerſchaft entfernte ſich, und Arthur begab ſich mit Jaques wieder in ſein Zimmer, und von dort

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