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trauriges Wiederſehen. Jaques erzählte, was in Pa⸗
ris geſchehen war, und Arthur's Thränen floſſen. Ja⸗ ques ſuchte ihn, ſo viel in ſeinen Kräften ſtand, zu tröſten, aber es gelang ihm nur ſchlecht, da der treue Diener noch ſelber im innerſten Herzen den Tod ſeines geliebten Herrn betrauerte. Endlich mußte er ſich aber doch zuſammenraffen, denn jeden Augenblick konnten ja die Schergen des Blutgerichtes im Schloſſe ein⸗ treffen.
„Faſſe dich, mein armer Arthur,“« ſagte er zu dem Knaben.„Dein Vater würde uns zürnen, wenn wir dein Schickſal über dem Seinigen vergeſſen wollten. Noch im letzten Augenblicke ſeines Lebens habe ich ihm geſchworen, dich zu retten und dir deine Güter zu er⸗ halten, und dieſer heilige Schwur muß erfüllt werden. Du vertraueſt mir, Arthur, nicht wahr?«
„Gewiß, mein guter Jaques,“ verſetzte der Knabe.
„Wareſt du denn nicht immer mehr der vertraute Freund, als der Diener meines Vaters?«
»Nun denn,“ ſprach der Alte,„ſo erfahre, daß die Bluthunde in Paris ſich noch nicht an dem Tode dei⸗ nes Vaters genügen laſſen, ſondern ihre mörderiſchen Hände auch nach dir ausſtrecken. Deßhalb mußt du dich für einige Zeit verbergen, und Niemand darf ahnen, wo du eine Zuflucht gefunden haſt. Ich weiß wohl, daß nicht nur die Leute im Schloſſe, ſondern auch die Dorfbewohner treu und verſchwiegen ſind, gleichwohl, der Verräther ſchläͤf nicht, und wir müſſen deßhalb die äußerſte Vorſicht beobachten. Biſt du be⸗
reit, mir an einen Ort zu folgen, wo kein Späher⸗
auge dich zu entdecken vermag?« Wie der Herr ꝛc. 4 5


