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Fünftes Kapitel.
Die Verſteigerung.
— Jaques wußte, daß Eile nöthig ſei, denn die Hab⸗ gier der oberſten Beamten der Republik war bereits ſprichwörtlich geworden, wie nicht minder ihre Blutgier. Wenn er Arthur, den Sohn ſeines theuren Herrn, retten wollte, ſo mußte er eilen. Darum fuhr er Tag und Nacht, und gönnte ſich kaum die allernöthigſte Ruhe, bis er endlich Schloß Vignerolles erreichte.
Als er auf dem Schloßhofe vom Wagen ſtieg, bleich, abgezehrt, und tiefe Trauer in den verwitterten Zügen, ahnten alle herzu eilenden Diener, daß etwas Schreckliches geſchehen ſein müſſe, und empfingen ihn ohne die gewoͤhnlichen Freudenbezeugungen mit düſterem Schweigen.
„Unſer Herr, Jaques?« fragte endlich der Haus⸗ hofmeiſter.„Wo iſt unſer Herr?«
„Jaques deutete ſtumm mit dem Finger nach Oben. Alle verſtanden ihn. Schrecken und Beſtürzung lag
auf den Geſichtern der braven Leute, und ſie drängten ſich um Jaques her, um etwas Näheres aus ſeinem Munde zu hoͤren.
„Später,“ ſagte Jaques.„Zuerſt muß ich mit
meiſter. Jaques ſtieg die Treppe hinauf, und eine Minute ſpäter lag Arthur in ſeinen Armen. Es war ein
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unſerem jungen Baron reden. Wo finde ich ihnk« „In ſeinem Zimmer,“ erwiederte der Haushof⸗


